Wissenswertes

 

Joggen:

Schon zehn Minuten bringt Erfolg!
Joggen ist gesund und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bislang wurde
immer empfohlen, zwei- bis dreimal pro Woche mindestens 30 Minuten zu laufen.

Der hohe zeitliche Aufwand schreckt viele Betroffene vom regelmäßigen
Sporttreiben ab. Doch diese Ausrede gilt nicht mehr. Eine neue Untersuchung
aus den USA kommt jetzt zu dem Schluss, dass auch wenige Minuten am Tag
ausreichen.
Wer regelmäßig läuft, lebt länger. Dafür müssen nicht jeden Tag große Strecken
mit hoher Geschwindigkeit zurückgelegt werden. Auch wer nur kleine
Laufeinheiten von 5-10 Minuten pro Tag einlegt und weniger als 10
Stundenkilometer läuft, profitiert davon. Viel wichtiger als die Länge und die
Geschwindigkeit ist, dass man überhaupt läuft.
Dies haben amerikanische Forscher jetzt in einer Langzeituntersuchung mit
55.000 Erwachsenen herausgefunden. So profitierten selbst Läufer, die weniger
als 51 Minuten in der Woche, nur ein- bis zweimal wöchentlich und unter 10 km/h
joggten, ähnlich wie intensivere Jogger. lm Vergleich zu Nichtläufern konnten sie ihre Gesamtsterblichkeit um 30 Prozent und dasRisiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung
zu sterben, um 50 Prozent senken.
Die Forscher hoffen, mit ihren Ergebnissen auch bisher körperlich inaktive
Menschen zu motivieren, mit dem Laufen anzufangen.
Auch im Winter macht Laufen Freude. Um vorher nicht auszukühlen, können
Sie sich bereits zu Hause aufwärmen. Halten Sie beim Joggen Kopf und Hände
warm, aber ziehen Sie sich nicht zu dick an. Am besten sind mehrere
Kleidungsschichten übereinander. Bei Eis und Schnee sollten Sie lhre
Geschwindigkeit und den Laufstil den gegebenen Verhältnissen anpassen. Und
falls es doch einmal zu glatt sein sollte, lohnt sich ein Besuch im Hallenbad.

Quelle: UGB "GesundZeit" Dezember 2014

Lebensmittelwarnung.de

Schimmelpilzgifte in Pistazien, Salmonellen in Kurkuma oder Kunststoffteilchen in Schokoriegeln? Wer wissen will, vor welchen Lebensmitteln die Überwachungsbehörden derzeit warnen, findet auf der Internetseite des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eine aktuelle Übersicht:

www.lebensmittelwarnung.de

Die Behörden veröffentlichen deutschlandweit beanstandete Lebensmittel und informieren über Rücknahme- oder Rückrufaktionen der Hersteller.

 

 

 

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Archiv
 

Länger jung durch Fasten?

Wie schnell und in welchem Ausmaß Alterserscheinungen eintreten, ist zunächst einmal genetisch festgelegt.

Die gute Nachricht : zu einem nicht unerheblichen Teil können wir dieses jedoch durch unseren Lebensstil beeinflussen.

Neben Bewegung und Entspannung ist eine ausgewogene Ernährung das wichtigste Instrument, um mit mehr Lebensqualität älter zu werden. Dabei spielt außer dem „was“ auch das „wie viel“ – also die Gesamtkalorienzufuhr – eine große Rolle.

Viele Studien an Tier und Mensch zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Nahrungsmenge und Lebenslänge bzw. Lebensqualität. Wer kontinuierlich seine Kalorienzufuhr drosselt und/oder regelmäßig Fastenphasen einbaut, kann den Alterungsprozess verlangsamen. Unter anderem geschieht das dadurch, dass verschleißfördernde Prozesse in geringerem Maße produziert werden.

Hierbei konnte in mehreren Untersuchungen ein starker Effekt für das regelmäßige Fasten nachgewiesen werden.

Die Wirkungen des Fasten sind folgende:

  • im metabolischen Bereich: Gewichtsreduktion und damit einhergehend die Senkung von Blutzucker und Insulin, Blutdruck und Blutfetten und die Reduktion von freien Radikalen und AGEs (chem. Reaktion von Zucker und Eiweiß beim Erhitzen mit hohen Temperaturen – Frittieren, Braten, Backen), somit insgesamt Verlangsamung einer Arteriosklerose und Rückgang von Entzündungsparametern, damit einhergehend weitere Veränderungen
  • im immunologischen Bereich: verstärkte Tumor- und Infektabwehr, verbesserte DNA-Reparatur-Mechanismen und erhöhte Stressresistenz verschiedener Gewebe, positive Wirkungen auf das Immunsystem
  • im hormonellen Bereich: Erhöhung verjüngender Hormone wie DHEA, STH und Erniedrigung der Stress-Hormone Adrenalin und Cortisol
  • im psycho-vegetativen Bereich: Verbesserung der Schlafqualität und Anstieg des "Glücks-Hormones" Serotonin und dadurch Steigerung des Wohlbefindens und der Ausgeglichenheit und Leistungsfähigkeit.
Fazit: Durch regelmäßige jährliche Fastenwochen und einer damit einhergehenden gesünderen Lebensweise( Bewegung, Ernährung und Entspannung) lassen sich viele Alterungsprozesse verlangsamen und abmildern. Körperliches und psychisches Wohlbefinden bleibt bis ins Alter erhalten oder stellt sich ein.

Wo und wie lange kann gefastet werden?

Kranke Menschen sollten nur unter ärztlicher Anleitung, eventl. in einer Fastenklinik, fasten. Gesunde können zuhause am besten in einer Gruppe fasten. Die Dauer ist der jeweiligen Situation und Verfassung anzupassen und kann von 1 Woche bis zu 3 Wochen ( 4 Wochen auch im therapeutischen Bereich) betragen. 1-2 Fastenperioden pro Jahr sind zu empfehlen.

Das Fasten mit einer erfahrenen und ausgebildeten Fastenleitung in einer Gruppe hat zwar den vermeintlichen Nachteil einiger zusätzlicher Termine in der Fastenzeit, birgt aber viele Vorteile:

  • Austausch und Unterstützung durch die Gruppe
  • Motivation für Bewegung, Entspannung und andere unterstützende Fastenprogramme
  • Schnelles Reagieren auf eventl. auftretende Fasten-oder Heilkrisen
  • Profitieren von der Vermittlung neuer Erkenntnisse
  • Anleitung zu einer sinnvollen und guten Vor- und Nachbereitung der Fastenwoche
  • Anstöße und Stärkung der Durchsetzung kleinerer Kurskorrekturen nach der Fastenzeit
  • Einschätzung durch die Fastenleitung, ob eine Fastenwoche z.Zt. überhaupt sinnvoll oder doch besser eine Basenwoche/Entsäuerungswoche gesundheitsfördernder wäre…………

So kann eine Fastenwoche zu einer Gesundheitswoche werden und wie schon erwähnt, trotz Älterwerdens zu mehr Lebensqualität führen.

Mit herzlichen Grüßen

Anne Liesenjohann

Quelle: www.ugb.de/fasten


Warum wir essen was wir essen

Wenn jemand die Entscheidung trifft: ich will dieses essen und jenes nicht, wirken verschiedene Faktoren zusammen .Zum Beispiel der Geschmacksfaktor, der Gewöhnungsfaktor, der Sozialfaktor und der Faktor Abwechselung.
Wir wollen uns heute den Geschmacksfaktor etwas genauer anschauen.
Unsere Geschmäcker sind verschieden, so auch beim Essen.
Der eine mag Käse oder Tomaten, dem anderen wird schon schlecht, wenn er nur daran denkt, wo z.B. die Milch oder die Eier herkommen.

Aber eines haben wir zunächst alle gemeinsam:

Angeboren ist

  • Die Vorliebe für Süßes

Dieses hat auch ein Test mit Säuglingen nochmals bewiesen. Alle Neugeborenen haben vor dem ersten Stillen „Süßes“ angenommen und „Saueres“ abgelehnt.

Wird nun diese Vorliebe für süß weiter gestärkt und gefestigt, (z.B. durch gesüßte Tees und süße Belohnungen) stabilisiert sich diese.

Nicht angeboren, sonder nur erworben ist

  • Die Vorliebe für Fettes
  • Fett transportiert Aromen gut
  • Fett macht eine Speise sowohl cremig als auch fest
  • Fett hat eine verführerische Wirkung in Verbindung mit Süßem, z.B. Schokolade, Eis .......

Angeborene und erworbene Geschmacksvorlieben, die konstante Verstärkung erfahren, nehmen entscheidenden Einfluss auf die Zusammenstellung unseres Speiseplanes.
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass unsere Bereitschaft und unser Verlangen sinken, etwas Neues in unseren Speiseplan aufzunehmen oder auszuprobieren, wenn wir einmal ein bestimmtes Repertoire an Nahrungsmitteln und Gerichten haben.Das ist aber kein Grund sich mit seinem Essverhalten abzufinden .
Eine Ernährungsumstellung kann trotzdem versucht werden, denn
Geschmacksvorlieben können verändert werden, wenn man es denn will.
So wie man gelernt hat, bestimmte Speisen zu mögen, so ist es auch möglich, diese Vorlieben wieder zu verlernen, bzw. sich neue Vorlieben anzutrainieren.
Man braucht dazu nur etwas Geduld. Je öfter man etwas Neues oder nicht so gern gemochtes isst, je besser gewöhnt man sich daran, bis man diesen Geschmack immer wieder haben will.
So steht einem gesunden Genuss eigentlich nichts mehr im Wege, vielleicht nur manchmal noch der „ innere Schweinehund“.

Bitterstoffe

Die Natur bietet in jeder Jahreszeit genau das an, was unser Körper benötigt.
Jetzt im Frühling halten Gärten, Wälder und Wiesen alles bereit, um unseren Organismus optimal zu unterstützen.
Das Frühjahr – die Zeit zum entgiften, entsäuern und entwässern – bietet uns zunächst einmal die Bitterstoffe dafür an. Bitterstoffe (Schlankmacher) werden in unserer Küche zugunsten von Süßem (Dickmacher) zu wenig verwendet.
Und gerade sie sind es ..........

  • Die Leber und Galle anregen
  • Die Verdauungssäfte rasch und ergiebig fließen lassen
  • Die dafür sorgen, dass wir nur essen, wenn wir Hunger haben
  • Die unsere Esslust auf Süßes reduzieren
  • Die die Fettverdauung fördern
  • Die hilfreich sind bei Verdauungsstörungen und Blähungen.

Weiterhin wirken Bitterstoffe aktivierend und regulierend auf Darm und Herz-Kreislauf. Sie fördern die Durchblutung von Gehirn, Haut und Geweben.

All diese Vorteile können wir in unserer Küche nutzen. Reichlich enthalten sind sie jetzt im Frühjahr/Frühsommer:

  • In frischen Wildkräutern:Löwenzahn, Brennnessel, Giersch, Spitzwegerich und Schafgarbe.
  • Im Salat: Chicoree, Radicchio, Endivie und Rucola.
  • Im Gemüse: Artischocken, Brokkoli, Rettich.
  • In Kräutern und Gewürzen: Salbei, Beifuß, Bärlauch, Estragon, Kerbel, Liebstöckel, Majoran, Rosmarin, Thymian, Oregano, Ingwer, Kurkuma, Kardamom, Knoblauch, Koriander, Meerrettich.

Allerdings gilt auch für Bitterstoffe, dass die regelmäßige oder kurmäßige Anwendung den gesundheitlichen Effekt erzielt. Durch eine Überdosierung erreicht man nur das Gegenteil.Wer also jetzt im Frühling Bitterstoffe in den Speiseplan einbaut, zusätzlich die entwässernde Wirkung von Spargel und Erdbeeren nutzt, genügend trinkt und dabei viel basenbildendes Gemüse und Obst verzehrt, der hat diese Jahreszeit optimal für eine „ Entschlackungskur“ genutzt und somit viel für sich und für´s Wohlbefinden getan.
Vorschläge für die Küche unter www.fastenundgeniessen.de